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TU Berlin

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PIW Januar 2009

Das Fachgebiet Energiesysteme bietet im Januar 2009 zwei Projekte mit jeweils neun freien Plätzen an. Eine Beschreibung der Projekte findet ihr unten.
Die Anmeldung zum PIW 2009 wird ab dem 14.11. freigeschaltet sein.

Projekt 28 - Smart Metering: Der Lastgang einer Studentenbude

Der Einsatz intelligenter Stromzähler (sog. „smart meter“) wird schon seit längere Zeit als Maßnahme zur Effizienzsteigerung in Privathaushalten diskutiert. Diese Stromzähler messen nicht nur die verbrauchte Strommenge (wie die herkömmlichen Zähler), sondern auch, welche Leistung zu welchem Zeitpunkt in Anspruch genommen wird. Ein möglicher Vorteil der neuen Zähler sind somit variable Stromtarife, d.h. der Kunde wird durch hohe Preise in den Zeiten hoher Nachfrage dazu bewegt, nicht unbedingt benötigte Last auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, an dem der Strompreis dann geringer ist. Somit können beide profitieren: Der Netzbetreiber kann seine Lastspitze ein wenig kappen, der flexible Stromkunde kann Strom in Schwachlastzeiten zu günstigen Preisen ziehen.

In diesem Projekt soll der Lastgang einer typischen Studenten-WG bestimmt werden. Dafür stehen den Studierenden gerätespezifische Lastgangszähler zur Verfügung. Die gemessenen Lastgänge sollen danach aufbereitet und analysiert werden. Z.B. kann ermittelt werden, welche Verbraucher zeitlich nicht verlagerbar sind und welche Verbraucher zur „Grundlast“ gehören.

Kontaktdaten:
Lars Dittmar
Tel.: 030/314-79123
lars.dittmar@tu-berlin.de

Projekt 29 - Auslegung einer Mikro-KWK-Anlage für ein Einfamilienhaus

Durch die hohen Ölpreise der vergangenen Monate kommt die Kraft-Wärme-Kopplung für Kleinstverbraucher (Mikro-KWK) zunehmend ins Gespräch. Einige Firmen bieten  bereits Produkte auf Basis von Erdgas, Holzpellets und Pflanzen- oder Heizöl kommerziell an, die Verkaufszahlen sind aber noch niedrig. Bei der Mikro-KWK wird neben Wärme für die Beheizung des Hauses auch Strom produziert, der entweder selbst verbraucht oder ins Netz eingespeist werden kann. Den eingespeisten Strom muss der Netzbetreiber entsprechend der Novelle des KWK-Gesetzes vergüten.

In diesem Projekt soll eine Mikro-KWK-Anlage für ein Einfamilienhaus ausgelegt werden. Der Wärme- und Stromlastgang des Haushaltes wird dafür vorgegeben. Die Aufgabe der Studierenden ist es dann, passende Geräte zu finden, um diesen Lastgang zu decken. Mit den Ergebnissen und den recherchierten Preisen kann dann die Wirtschaftlichkeit (z.B. mittels der Amortisationsdauer oder des Barwertes) abgeschätzt werden.

Kontaktdaten:
Johannes Henkel
Tel.: 030/314-21710
johannes.henkel@tu-berlin.de

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